Gott ist nicht tot, denn wir sind noch hier

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Wer meinen Blog hin und wieder liest, weiß mittlerweile wie ich ticke.
Ich ticke nicht verkehrt, ich ticke nicht sonderbar, ich ticke menschlich.

Dies ist mein persönlichster Artikel seit langer Zeit. Er vertritt meine Ansichten und meine Einstellung. Mit diesen Ansichten habe ich mein Leben gemeistert, Menschen kennengelernt die mir am Herzen liegen, Geld gespendet, versuche jeden Moment auszukosten und auf ein Leben zurückzublicken auf das ich stolz sein kann. Ohne irgendeine gewünschte Änderung. Ausnahmslos!

WARNHINWEIS
Das Lesen der nächsten Zeilen kann deine Meinung grundlegend ändern. Von dir, von mir… von Jedem!
Stellt euch vor ihr werft einen Blick in die Zukunft und erschreckt bei dem was ihr seht.
Was genau fangt ihr mit dieser Information dann an? Zu wem würdet ihr gehen? Zum wem?
Politiker? Großindustriellen?
Und wie würdet ihr sie überzeugen? Mit Daten? Fakten?

Sie werden alle Fakten anzweifeln, die ihnen Sand ins Getriebe streuen und ihre Profite verringern.
Aber was wenn man einen Weg fände, den Mittelsmann zu umgehen? Und den Menschen diese kritischen Nachrichten direkt in die Köpfe setzt. Die Wahrscheinlichkeit umfassender Vernichtung steht unvermindert an.

Der einzige Weg es aufzuhalten war es zu zeigen. Den Menschen Angst einzuflößen.
Denn welcher vernünftige Mensch würde nicht wachgerüttelt angesichts der potentiellen Zerstörung von Allen was er kennt und liebt? Zur Rettung der Zivilisation führte ich ihnen ihre Vernichtung vor Auge.

Was glaubt ihr wie diese Vision aufgenommen wurde?
Wie haben die Menschen auf ihre drohende Vernichtung reagiert?

Sie haben sie verschlungen. Wie eine Delikatesse.
Sie hatten keine Furcht vor ihrem Niedergang. Sie haben ihn aufgemotzt.

Man erfreut sich daran in Videospielen, Fernsehsendungen, in Büchern und Filmen und von ganzem Herzen schloss die Welt die Apokalypse in ihre Arme. Sie rannten ihr voller Inbrunst entgegen. Niemand bemerkte dass unsere Welt in sich zusammenfiel wie ein Kartenhaus.

Es sterben Menschen an den Folgen von Fettleibigkeit, während unzählige andere verhungern.
Bienen und Schmetterlinge sterben aus, die Gletscher schmelzen. Rings um uns herum. Die Warnungen könnten nicht deutlicher sein, aber ihr wollt einfach nicht hören.

In jedem Augenblick steckt das Potential für eine bessere Zukunft. Aber ihr weigert euch das zu glauben.
Ihr glaubt es nicht und darum unternehmt ihr auch nichts was nötig wäre um sie zu verwirklichen.
Also wartet ihr auf diese schreckliche Zukunft die ihr euch ausgesucht habt.
Und zwar aus einem Grund: Weil diese Zukunft im Hier und Heute nichts von euch verlangt. Nicht einen Handschlag.

Also… ja wir haben den Eisberg gesehen und die Titanic gewarnt. Aber ihr steuert trotzdem darauf zu.
Volle Kraft voraus. Wieso? Weil ihr unbedingt sinken wollt. Ihr habt aufgegeben.

Daran trifft Politiker, Firmen, Spekulanten, etc. keine Schuld. Sondern nur euch.David Nix - Tomorrowland 2015

Ich bin geboren in Deutschland. Aufgewachsen in Österreich.
War auf Urlaub in England, Thailand, Niederlande, Tunesien, Italien, Slowenien, Kroatien, Spanien, Portugal und vieles mehr.
Ich werde auch weiterhin auf Urlaub fahren. Weil man mich stets Willkommen heißt und mir ermöglicht die Kultur und alles was das jeweilige Land ausmacht kennen zulernen.
Und dabei bemerkt man etwas sehr wichtiges… dass wir Menschen alle gleich sind. Ohne Ausnahme. Engländer verstehen zwar nichts von einem Frühstück, aber dafür sind sie alles andere als langweilig. In Thailand, Spanien und Portugal kann man sich einen Wolf schwitzen, doch die Leute verstehen es mit der Situation umzugehen und bieten dafür traumhafte Ausblicke und eine wahnsinnig freundliche Gastfreundschaft. Kroatien hat Städte mit Gassen zum Verlieben und Träumen, Slowenien ist ein Geheimtipp für Meeresfrüchte und in Amsterdam ist man einfach nur relaxed. So viele Ländern, so viele Städte, so viele Sprachen. So viel Geschichte und Kultur.

Und alle Menschen, egal welches Land haben Eines gemeinsam: Wir lieben das Gleiche, wie fürchten das Gleiche.

Warum aber fürchten wir uns wenn Menschen uns um Hilfe bitten?
Ist das die selbe Angst, die uns begleitet wenn wir als Ersthelfer gefordert sind?
Um dann zu erkennen, dass es ein fantastisches Gefühl war, weil man helfen konnte und etwas Gutes getan hat?

Ich war oft genug Ersthelfer. Ich bin auch nach wie vor Ersthelfer. Allerdings geht es jetzt nicht mehr so sehr um körperliche Gebrechen, sondern um Informationen. Ich stelle mich den Diskussionen rund um Armut, Krieg und Terror. Um Flüchtlinge und Integration. Um die Zukunft wie wir sie uns erschaffen. Und sie wird nicht beim Hofer, Billa oder Spar entschieden, auch nicht auf der Couch bei einem Blockbuster oder einem Fussballmatch. Sie wird in unserem Kopf entschieden, wenn wir eine Partei wählen, wenn wir etwas für unsere Mitmenschen tun und wenn wir uns von unserem Selbstmitleid befreien.

Uns geht es nicht schlecht.

Und wenn jemand meint, es sollte zuerst den Österreichern oder Deutschen geholfen werden, so sage ich euch: Packt an. Hilfe ist überall notwendig. Aber jammert nicht über Situationen in denen ihr nicht seid und auch nichts zur Veränderung beiträgt. Solche Leute kann und werde ich nicht mehr ernst nehmen.

Jeder Mensch da draußen kann etwas bewirken. Kann etwas ändern.
Aber wir klammern uns viel lieber an Pokemons, Selfies und einem imaginären Wettbewerb über die schönsten Urlaubsfotos. Und somit verstärken wir Tag für Tag den Glauben, dass wir nichts ändern können. Wir sind zu beschäftigt mit uns selbst, die Anderen sind uns zu fremd. Wir schütteln nur den Kopf wenn unser Glaube an die heile Welt von Nachrichten für ein paar Minuten auf den Kopf gestellt wird.

Viele haben Abstand von der Menschheit genommen. Von der Menschlichkeit an sich.
Der Mensch hat eine Welt erschaffen in der Zusammenhalt unmöglich scheint.

Doch viele Menschen sind noch gut.
Wir kämpfen, wir töten, wir hintergehen einander.

Aber wir können uns ändern.
Wir können es besser machen.

Das werden wir.
Das müssen wir!
Bruce Wayne - Batman v Superman: Dawn of Justice 2016

Wir müssen lernen, dass jedes Tun, jedes Handeln eine Ursache hat.
Wir sehen nur die Wirkung, ignorieren aber die Ursache. Warum? Weil sie uns eine bittere Wahrheit zeigen könnte?

Es reicht nicht aus, wenn wir nur geschockt sind und unsere Anteilnahme mit einem Like ausdrücken. Wir müssen Änderungen einfordern. Menschen ohne Perspektiven müssen einen Halt finden. Wir müssen an das Gute glauben und aufhören Urteile zu fällen.

Menschen laufen falschen Religionen und Werten nach, weil sie sich mit ihren eigenen nicht mehr identifizieren wollen. Wir sehen uns lieber jeden Tag auf RTL ein Junglecamp oder eine Superstar-Show an, anstatt zu hinterfragen welches Talent wir besitzen. Was können wir besser machen? Was ist der Zweck warum wir jetzt auf dieser Welt sind?

Ihr glaubt mir nicht?
Dann geht auf die Strasse. Geht spazieren und zählt jene Menschen, die aufrecht und glücklich durchs Leben gehen.
Ihr werdet euch beim Zählen leichter tun, also jene zu zählen die mit ihren Blick den Boden oder ihr Handy fixieren. Die kein Lächeln entgegenbringen und sich am Liebsten verstecken würden. Wir bemessen den falschen Dingen zu viel Wert in unserem kurzen Leben. Deshalb sind wir auch so schockiert wenn es von einem Moment auf den anderen vorbei sein könnte.

Und wenn es nicht vorbei ist, dann nehmen wir die gefilterten Fakten die uns von sensationsgeilen Reportern zusammen getragen wurden schön serviert via „Breaking News“ auf. Häppchen für Häppchen. Nur mit Informationen versehen die als „nennenswert“ klassifiziert worden sind.

Keine weiteren Details.

Wir könnten sonst anfangen etwas zu hinterfragen. Warum z.B. Leute mit Depressionen nach wie vor alleine kämpfen müssen? Warum Leute die gemobbt werden (egal welches Alter) beweisen müssen was als Mobbing anzusehen ist? Warum Leute ohne Perspektiven auf Vorbilder geil sind die nur Geld, Macht und gekünstelte Schönheit verkörpern? Warum wir uns selbst z.B. nicht einmal am Tag im Spiegel tief in die Augen sehen können und sagen

„Ich bin stolz auf dich und auf das was ich heute geleistet habe“

…oder warum Politiker oft tun können, was sie möchten und im Namen des Volkes sprechen obwohl sie nicht einmal wissen, was das Volk überhaupt will. Wir haben sie gewählt. Jeden Einzelnen. Warum arbeiten viele dann nicht für das Volk? Pensionssicherung. Arbeitsplatzsicherung. Bildungssystem. Gesundheitssystem. Um nur mal wirkliche Problemfelder zu nennen.

Wir suchen und reden über Täter?
Welche Täter, wenn wir doch alle Opfer sind. Opfer von unseren eigenen Überzeugungen die wir vorgetischt bekommen.
Und wer diese Überzeugungen nicht teilt, der wird beschimpft. Als Idiot angeprangert und als „Gutmensch“ klassifiziert.

Es gibt Stimmen die behaupten, dass so etwas niemals passiert wäre, wenn wir uns auf unsere eigenen
Angelegenheiten konzentrieren würden. Nichts könnte der Wahrheit ferner liegen.

Offen gesagt leben wir in einer gefährlichen Welt und haben nur wenige gute Alternativen.
Aber die schlimmste Alternative ist die, nichts zu tun. Und zu guter Letzt schulden wir es unseren
Kindern und deren Kinder, uns in der Welt zu engagieren.
Allan Trumbull - London has fallen 2016

Ich stehe nicht hinter Straftäter oder Terroristen. Egal welcher Herkunft, oder welcher Religion. Ich heiße ihre Taten auch nicht gut. Nichts liegt mir mehr fern.

Aber ich stemple sie auch nicht ab und dann ist die Sache bis zum nächsten Verbrechen gegessen. Es gibt Ursachen dafür, dass jeder den Weg geht, wie er ihn geht. So wie es eine bestimmte Ursache dafür gibt, dass sicher jeder 2te Leser dieses Artikels mich wohl eher anspucken möchte. Doch warum? Weil es eventuell doch die Wahrheit sein könnte die hier steht?

Die meisten EU-Bürger sind der Meinung die Flüchtlinge nehmen uns unser Geld und unser Sozialsystem weg. Doch warum haben wir Milliarden für eine Bankenrettung? Jeder kann erleben, dass Mitarbeiter die ihren Job nicht machen gekündigt werden, doch warum bekommen Spekulanten und Konsorten eine Abfertigung, meines Erachtens eine Belohung selbst wenn sie eine Firma in den Ruin treiben? Menschen werden immer älter und auch kranker, doch warum wird die medizinische Versorgung immer teurer? Warum gibt es so viele Obdachlose und Familien die sich keine Wohnung leisten können, wenn auf der andere Seite so viele Immobilien leer stehen und ebenfalls immer teurer werden?

Warum wird nicht so etwas offiziell von der Masse hinterfragt, anstatt jeder Zeitung und jeder Nachrichtensendung alles zu glauben, so dass wir uns gegen Religionen und anders denkenden Menschen auflehnen? Als Ablenkung vor den wirklich wichtigen Themen?

Jeder Mensch hat ein Recht auf sein Leben. Auf seine Würde. Und auf seine Meinung.

Es sind nicht die Dinge die ich in meinen Leben getan habe, die ich bereue.
Es sind die Dinge die ich nicht getan habe.

Manchmal erlaubt der Teufel den Menschen ein sorgloses Leben.
Weil er nicht will, dass sie sich Gott zuwenden.
Ihre Sünden sind wie ein Gefängnis, außer dass es bequem erscheint und es keinen Grund gibt es zu verlassen.
Aber die Tür ist offen
Bis eines Tages die Zeit abläuft. Und sie für immer zufällt.

Und schließlich ist es zu spät.Mutter von Mina - Gott ist nicht tot 2014

Wir alle Fragen uns wo Gott zu dieser Zeit ist.
Wir fragen uns warum er all das zulässt, warum es soviel Leid gibt und warum wir gegebenenfalls unmittelbar davon betroffen sind. Gott ist immer da. Ich bin selbst felsenfest davon überzeugt. Gott ist nicht tot. Gott hat uns den freien Willen gegeben und es liegt an uns was wir daraus machen. Doch am wenigsten würde er sich erwarten dass wir einfach nur wegsehen.

Wie viel Zeit bleibt uns noch?
Wie viel Zeit bleibt uns noch damit wir anfangen uns eine eigene Meinung zu bilden. Zu Handeln anstatt mit den Achseln zu zucken. Es ist wahre größe in jedem von uns, aber anstatt dessen glauben wir das wir nichts ändern können. Doch jeder Regen beginnt auch nur mit einem einzelnen Tropfen.

Fangt an, an euch zu glauben.
Jeder von uns kann diese Welt ein Stück besser machen.

Danke fürs Lesen.

Der Artikel ist hier zu Ende.
Ich möchte dir, sofern du es möchtest, noch meine ganz persönlichen und einfachen Regeln, Tipps, Gebote, Gesetze (nenn es wie du willst) zukommen lassen. Es sind meine Regeln, aber du kannst sie gerne übernehmen oder für dich umbauen.


  • Connector.

    Sei du selbst

    Erkenne dich selbst und sei du selbst. Sei keine Kopie von irgendjemanden!

  • Connector.

    Bilde dir eine eigene Meinung

    Eine Meinung zu haben ist etwas besonderes. Bilde sie dir mit allen möglichen Informationen aus verschiedensten Quellen. Und sei jederzeit darauf eingestellt, dass du sie vertreten musst. Mit Argumenten!

  • Connector.

    Sei achtsam bei Kritikern und Nein-Sagern

    Wenn dir jemand sagt, dass etwas nicht geht oder dass es schon immer so gemacht wird, dann fange an es zu hinterfragen. Lass dir von Niemanden sagen, dass du etwas nicht kannst!

  • Connector.

    Du bist bereit

    Du bist bereit und fähig Gutes zu tun. Du brauchst dafür nicht mehr Zeit oder Geld. Man kann soviel bewirken. Das wichtigste hast du bekommen… deinen Verstand und dein Herz

  • Connector.

    Urteile nicht

    Eine der schwierigsten Regeln überhaupt. Wir sind erzogen worden stets zu urteilen. Egal wie wenig Informationen wir haben. Versuche es zu verstehen und wenn dir das nicht gelingt, dann versuche zu helfen.

  • Connector.

    Geniesse jeden Moment

    Keiner weiß wie viel Zeit ihm auf dieser Erde bleibt. Versuche jeden Moment so gut es geht auszukosten und die Welt ein klein wenig besser zu machen.

  • Connector.

    Du bist auch nur ein Mensch

    Klassifiziere keine Menschen. Egal welcher Herkunft, Religion, Sprache oder whatever. Nur weil du hier geboren bist, bist du nicht besser. Du hattest nur etwas mehr Glück. Sei dir dessen stets bewusst.

  • Connector.

    Du kannst die Welt nicht ändern. Aber du kannst sie besser machen

    Kritiker meinen stets dass man die Welt nicht ändern kann. Möglich dass das stimmt. Aber man kann sie besser machen. Tag für Tag. Und man kann andere damit anstecken. Gib nicht auf!

  • Connector.

    Lass dir nicht deine Stimme wegnehmen

    Du hast eine Stimme auf dieser Welt. Lass sie dir durch niemanden wegnehmen. Nutze sie auf FB, Twitter, bei Diskussionen und vor allem bei Wahlen. Sie ist nichts selbstverständliches.

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