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Die 10 Gebote zum Unglücklich sein – RonnyDee´s Blog
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Die 10 Gebote zum Unglücklich sein

Vor fast genau einem Jahr habe ich eine meiner bisher schwierigsten Phasen erfolgreich beendet. Burnout. Oder ausgebrannt sein. Oder einfach nur schlafen wollen. Wie auch immer man es nennen möchte, damit man es als Nicht-Betroffener so halbwegs mit sich selbst in Einklang bringen und akzeptieren kann. Zur Not kann man es auch als Mode-Erscheinung oder Faulheit deklarieren.

[dropcap]H[/dropcap]eute bin ich froh über die Phase.
[pullquote cite=“RonnyDee“ type=“right“]Denn sie hat mir gezeigt, dass es im Leben viel Wichtigeres gibt, als berufliche Karriere, Wohlstand oder gar die hohe Meinung anderer.[/pullquote]
Denn sie hat mir gezeigt, dass es im Leben viel Wichtigeres gibt, als berufliche Karriere, Wohlstand oder gar die hohe Meinung anderer. Das mag jetzt relativ einfach und locker klingen, doch ich selbst war noch vor über einem Jahr einer ganz anderen Meinung. „Du musst etwas aus dir machen“, „Sie zu, dass du jetzt viel Geld verdienst, später geht’s dir dann besser“ und so weiter und so fort. Man führt dann einen tagtäglichen Kampf dessen Ziel man gar nicht so richtig kennt, geschweige sich damit identifiziert. Hauptsache man macht halt etwas, dass alle machen. Dann muss es ja gut sein.

Daraus ableitend habe ich „Die 10 Gebote zum Unglücklich sein“ entworfen

  1. Stell dich selbst immer, zu jeder Zeit, in Frage[gap size=“5px“]
  2. Hinterfrage Komplimente, denn entweder sind sie als Witz oder als versteckte Kritik gedacht[gap size=“5px“]
  3. Bilde dir niemals eine eigene Meinung. Es gibt schon genug Meinungen auf dieser Welt[gap size=“5px“]
  4. Lasse Fakten ausser acht und glaube alles was man dir erzählt. Was die Masse sagt, muss unwiderruflich die Wahrheit sein.[gap size=“5px“]
  5. Lege extrem hohen Wert auf die Meinung anderer. Ist diese Meinung hoch, dann geht es dir auch gut.[gap size=“5px“]
  6. Mache es nicht dir, sondern den anderen in deinem Umfeld recht. Auch wenn du gar nicht dessen Meinung kennst.
    Nimm einfach das Schlimmste an und verbessere es.[gap size=“5px“]
  7. Kaufe dir viele teure Dinge, die du dir nicht leisten kannst und auch nicht benötigst, damit man einen hohen Stellenwert von dir hat.[gap size=“5px“]
  8. Arbeite hart, viel und vor allem von früh bis spät. Denn nur so hast du den Sinn des Lebens verstanden und auch befolgt.[gap size=“5px“]
  9. Beneide stets alles um dich herum. Familie, Hab und Gut, Gesundheit. Egal wie gut es dir geht.[gap size=“5px“]
  10. Verfluche stets jene Personen, die dich zur Weißglut bringen, denn sie sind es die Schuld haben, dass dein Leben so ist wie es ist.[gap size=“5px“]

Und für ganz Ambitionierte noch eine Zusatzregel:

  • Erwarte stets viel von deinen Mitmenschen. Gehe immer davon aus, dass sie a) gleich denken wie du, b) genauso orientiert und organisiert arbeiten wie du, c) die gleiche Meinung haben und d) auch nie Fehler machen sowie e) immer (!) deiner Meinung sind. Nur dann, fallen sie in die Kategorie „Mensch“ die es wert sind mit dir zusammenzuleben oder zusammenzuarbeiten.[gap size=“10px“]

[pullquote cite=“RonnyDee“ type=“left“]Aber letztendlich kann man sich ja auch an den Strohhalm klammern, dass das Leben irgendwann einmal vorbei ist.[/pullquote]Wenn du diese Regeln brav befolgst, dann steht einem katastrophalen Leben eigentlich nichts mehr im Wege. Ob das nun via Herzinfarkt, Burnout oder Depression beendet wird, kann ich leider nicht vorhersagen, aber letztendlich kann man sich ja auch an den Strohhalm klammern, dass das Leben irgendwann einmal vorbei ist.
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[dropcap]P[/dropcap]ff… ich möchte ja nicht wissen, wie viele nun diese Zeilen lesen und den Kopf schütteln. Den Kopf schütteln weil sie der Meinung sind, dass vielleicht 1-2 Punkte für so manche Menschen zutreffen, aber im Großen und Ganzen der Rest der Welt bzw. Menschheit ja zufrieden ist und ein glückliches Leben mit einer grünen Wiese und vielen Schmetterlingen führt.

Wenn man aber jemanden fragt, was im Leben zählt und was einen glücklich macht, so zucken viele mit den Schultern und wissen eigentlich gar nicht so recht was es genau ist, dass es einem so (gut) geht, wie es einem eben geht. Als Orientierung habe ich deshalb eine gespiegelte Liste erstellt, die für mich zutrifft. Deine Spiegelliste solltest du selbst finden. Denn wir können nicht alle gleich sein. Das; und nur DAS; wäre (um den Vatikan im Mai 2015 zu zitieren) die Niederlage der Menschheit.

Also dann, hier meine Liste:

  1. Akzeptiere dich so wie du bist
    Lerne deinen Körper, deinen Geist und dein Wesen zu schätzen.
    Es gibt keine Fehler und alles hat einen Sinn, auch wenn das nicht gleich offensichtlich ist.[gap size=“10px“]
  2. Akzeptiere Komplimente so wie du Kritik akzeptierst
    Beides sind lediglich momentane Meinungen von Menschen, die eine eigene Vergangenheit haben.
    Nimm beides nicht als gegeben hin, sondern benutze es als Werkzeug um dich weiterzuentwickeln.[gap size=“10px“]
  3. Bilde dir deine eigene Meinung
    …mit eigenen Fakten und vertrete sie, wo immer du magst. Aber glaube nicht alles was man dir in Zeitungen, in
    sozialen Netzwerken oder im Fernsehen erzählt. Schaue hinter den Informationen und (ver)urteile nicht.
    Wenn du eine Meinung gebildet hast, so überlege dir, ob es die Thematik auch wert ist, diese zu vertreten.[gap size=“10px“]
  4. Schwimme nicht mit dem Strom
    Nur weil dir andere sagen, dass etwas nicht gut ist oder etwas nicht geht, muss das zwangsläufig auch so sein.
    Viele Dinge, die wir heute als selbstverständlich betrachten, würde es ohne diese Regeln gar nicht geben:
    Strom, Röntgenstrahlen, Computer, Fernseher, Radio, Autos, Kunstwerke, Brücken, etc.[gap size=“10px“]
  5. Du kannst es nicht Jedem recht machen
    Dies ist eine tief verwurzelte Regel die wir vergöttern: „Es jedem recht machen zu wollen“
    Das ist aber schlichtweg gar nicht möglich. Jede Energie die wir dafür aufwenden ist vergeudet. Empfehlenswert
    finde ich dazu die Geschichte „Der Esel, der Vater und der Sohn“ – Mache es dir so recht wie es geht, dann wirst
    du auch glücklich werden. Und jene Menschen denen du etwas bedeutest, werden es verstehen (und dich unterstützen).[gap size=“10px“]
  6. Höre auf dein Inneres
    Diese Regel geht Hand in Hand mit der vorherigen Regel. Aber es muss nochmals betont werden, dass du allein
    weißt, was dir gut tut. Wenn du gerne mehr Sport machen willst, dann mache ihn. Aber nicht weil du abnehmen
    musst oder dir andere sagen, dass du mehr Sport machen sollst, sondern weil du es für dich gut findest. Weil du es selbst willst.

    Das gilt auch für persönliche Weiterentwicklungen wie ein Instrument oder Sprachen zu lernen, Talente zu verbessern
    oder gänzlich neue Dinge anzueignen. Wenn du selbst nicht dahinter stehst und zu 100% (!) überzeugt bist, wird es für
    dich nur eine Qual werden und gegebenenfalls schaden.[gap size=“10px“]

  7. Dinge, die Geld kosten machen dich nur selten glücklich
    In Wahrheit sind es jene Dinge, die kein Geld kosten: Familie, Gesundheit, Beziehung, Beruf (ja, man kann auch im
    Beruf glücklich sein), Freunde, die Natur, ein Hobby, eine Lieblingsbeschäftigung (wie z.B. Musik hören, Lesen,
    Zeichnen, Basteln…)[gap size=“10px“]
  8. Arbeit ist wichtig, aber nicht das Wichtigste
    Eine so genannte Work-Life-Balance wird immer wichtiger. Das heißt, man arbeitet so viel, dass man seine beruflichen
    Anforderungen erfüllt und trotzdem nahezu jeden Tag noch anderen Hobbies in seiner Freizeit nachgehen kann.
    Das man z.B. auch Zeit für seine Familie hat oder soziale Kontakte pflegen kann. Und wenn du der Meinung bist,
    dass es andere „Gruppen“ in ihrem Job besser oder leichter haben, dann besinne dich auf Regel 3.
    Und wenn du dann noch immer dieser Meinung bist, dann wechsle doch deinen Beruf. (Dies ist ein Wink mit dem
    Zaunpfahl an die unqualifizierteste Aussage eines SPÖ-Politikers im Jahre 2015 an eine bestimmte Berufsgruppe
    als die da lautete „Wenn ich 22 Stunden in der Woche arbeite, bin ich Dienstagmittag fertig.“)[gap size=“10px“]
  9. Besinne dich auf das, was du hast
    Neid ist einer der katastrophalsten Emotionen überhaupt. Neid verursacht soviel Leid, Zorn und Wut.
    Denn ohne Neid könnten wir es spielend ertragen, dass manche Leute ein großes Haus oder/und ein großes Auto haben.
    Es wäre uns schlichtweg egal. Wir könnten es auch (persönlich) ertragen, dass Leute in unser Land flüchten wollen,
    weil wir keine Angst hätten dass wir dann zuwenig bekommen. Sei es einen Job, ein Dach über dem Kopf oder Sozialleistungen.
    Ohne Neid hätten wir wohl viel mehr Mitgefühl.[gap size=“10px“]
  10. Das was dein Leben ausmacht, hast du allein geschaffen
    Niemand – NIEMAND ist für dein Leben, so wie es ist, verantwortlich. Weder deine Eltern, noch deine Lehrer oder Ausbilder.
    Auch nicht die Politik, die Wirtschaftskrise oder sonst irgendwas. Du kannst dein Leben tagtäglich gestalten und lenken. Das
    übernimmt niemand für dich. Wir glauben stets, dass es die anderen sind, die über unser Leben bestimmen. Doch wenn du
    erkennst, dass alles um dich herum von Leuten erfunden wurde, die wahrscheinlich nicht viel schlauer als du sind/waren, dann wirst
    du bemerken, dass auch du die Welt (und wenn es anfangs nur deine eigene Welt ist) verändern kannst.
    Du musst dazu nur das Steuer in die Hand nehmen.[gap size=“10px“]
  • Erwarte nichts Selbstverständliches
    Im Leben ist nichts selbstverständlich. Kein Tag, kein Moment, kein Gedanke und kein Handeln. Es gibt keine Garantie dass du (oder wer auch immer) die noch in der nächsten Stunde in der Lage sein wirst, das zu tun was du jetzt tun könntest. Wir sind auch immer im Glauben, dass wir jene Leute an unserer Seite; in unserem Herzen; jeden Tag sehen können. Ganz selbstverständlich. Und wenn es nicht so ist, dann würden wir alles geben die Zeit zurückzudrehen. Doch wohin?!
    Carpe diem – Pflücke den Tag 🙂 [gap size=“10px“]

Und nun?
Nun wünsche ich dir viel Spaß deine eigene Liste zu erstellen.
Oder gehe den einfachen Weg und halte dich an die Top 10 Regeln zum Unglücklich sein.

Du hast die Wahl.
Jeden Tag.
Jede Sekunde.
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Music: Steve Jablonsky – My Name Is Lincoln
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[icon type=“thumbs-up“] Notiz am Rande: Wenn ein Artikel gefällt, dann empfehle ihn doch bitte weiter. Nichts macht mehr Spaß, wenn man sieht, dass die Arbeit auch durch Liken & Sharen ein wenig Anerkennung findet. Liken & Sharen – eine bessere kostenlose Anerkennung gibt es nicht 😉

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