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Wordpress beschleunigen und pimpen – RonnyDee´s Blog
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WordPress beschleunigen und pimpen

Wenn man den Begriff „wordpress beschleunigen“ in Google eingibt, so wird man mit über 276.000 Ergebnissen konfrontiert. Und der Witz an der Sache ist, dass nahezu alle Webseiten bei diesem Thema stets das gleiche erzählen. Allerdings gibt es nur wenige Webseiten, die auch auf den Kern der Frage eingehen. Nämlich WordPress beschleunigen.

Halten wir zuerst einmal folgendes fest:
Wenn deine WordPress Installation mit deinem Wunschlayout nicht von Anfang an langsam war, dann können wir fast davon ausgehen, dass die Tipps

  • Hochwertiges Hosting verwenden
  • Stabiles und hochwertiges Theme/Layout verwenden

irgendwie zu vernachlässigen sind. Also nicht falsch verstehen… das sind zwei wichtige Punkte, aber ich gehe davon aus, dass diese Punkte bei dir nicht zur Diskussion stehen, denn sonst hättest du schon auf einer der vorgeschlagenen 276.000 Webseiten fündig werden können.

Somit können wir auch noch schnell die anderen Standardtipps durchgehen, als die da lauten:

Wie erwähnt… wenn du das schon alles kanntest aber eben immer noch nichts an Geschwindigkeit gewonnen hast, dann helfen dir eventuell diese Erkenntnisse von meiner Erfahrung heraus. Also schauen wir uns diese doch mal der Reihe nach an:
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Die .htaccess Datei für WordPress perfektionieren

Unter fastwp.de hat sich ein User damit beschäftigt, wie man WordPress grundsätzlich beschleunigen kann. Dabei hat er sozusagen die perfekte .htaccess Datei entwickelt, die in Sachen Beschleunigung einiges aus der Trickkiste holt.

Sichert euch auf alle Fälle eure bisherige .htaccess Datei, bevor ihr diese anwendet. Denn sollte es nicht wie geplant funktionieren, könnt ihr sekundenschnell eure vorherige Datei wieder herstellen.

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Heartbeat API zum Teil deaktivieren

Selber User hat auch herausgefunden, dass WordPress einen eigenen Herzschlag besitzt, der quasi im Sekundentakt die Datei „admin-ajax.php“ lädt und so diverse Funktionen aufruft, wie z.B. das automatische Speichern eurer Beiträge während dem Schreiben. Allerdings wird dieser Herzschlag eben auch dann aufgerufen, wenn ihr gar keinen Beitrag schreibt. Und das geht auf die Performance eurer Seite, da dadurch Requests geladen werden, die man zum Teil zum jeweiligen Zeitpunkt gar nicht benötigt.

Dieser Code gehört übrigens in der functions.php unter /wp-content/themes/deinaktuellestheme/ hinterlegt. Am besten ganz am Ende.

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Emojis deaktivieren

WordPress hat mit der Version 4.2 den Support für Emojis hinzugefügt. Das resultiert natürlich in weiteren CSS und JavaScript Dateien in deinem WordPress Header. Nutzt du dieses Feature nicht, dann empfehle ich dir, dieses auch zu deaktivieren. Ebenfalls in der functions.php

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wp-config.php modifizieren

Auch die Konfigurationsdatei von WordPress kann zur Performancesteigerung beitragen. Dort kann man nämlich einige Einträge setzen, die unnötigen Ballast reduzieren oder sogar ganz entfernen, wie z.B.

Die Anzahl der Revisionen von Beiträgen entweder beschränken

oder eben ganz deaktivieren

Diese Zeilen gehören gleich nach der Definition der Datenbank-Verbindung hinterlegt (nicht am Ende der wp-config.php)

Du kannst auch das Intervall der automatischen Speicherung von Entwürfen festlegen.
Das geht z.B. mit dem Eintrag:

Oder das automatische Löschen des Papierkorbs festlegen bzw. auch abschalten:

oder

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Komplette Modifizierung mit Clearfy

Was mir jedoch bei all diesen Tipps und Tricks und unzähligen Ratschlägen gefehlt hat, war die Tatsache, dass man mit keinem Tool WordPress mitteilen konnte, welche CSS und JavaScript Dateien per Beitrag, Seite oder Kategorie geladen werden soll. Sprich, wenn ich ein Kalender-Plugin installiere und dies auf einer eigenen WordPressseite nutze, so möchte ich nicht, dass alle abhängigen CSS und JS Dateien dieses Plugins auf meinen anderen WordPressseiten geladen wird, wenn ich das Plugin dort auch nicht nutze.

Ein schweres Unterfangen wenn man es genau nimmt.
Doch dann wurde ich fündig. Das Plugin „Clearfy – disable unused features“ unterstützt genau dieses Feature. Und noch vieles mehr:

  • Entfernt jQuery Mogrationsdateien
  • Entfernt überflüssige jQuery Strings
  • Deaktiviert die Embed Funktion
  • Entfernt die REST API Links
  • Deaktiviert Emoji Feature
  • Entfernt DNS-Prefetch Einträge
  • Entfernt RSD Verweise
  • Entfernt wlwmanifest Verweis
  • Entfernt Kurzlinks
  • Entfernt Verweise zum vorherigen oder nächsten Beitrag
  • Entfernt die Kommentarfunktion
  • Entfernt externe Verweise in Kommentaren oder Authorinformationen
  • Entfernt doppelte Namen in den Breadcrumbs von WP SEO von Yoast
  • Entfernt den :image Tag in der XML Sitemap
  • Deaktiviert den XML-RPC
  • Deativiert RSS Feeds
  • Deaktiviert das UpdateFeature von WordPress oder Plugins
  • Kümmert sich um den WP Herzschlag
  • Kümmert sich um die automatische Speicherung
  • und noch vieles mehr

Wer also das besprochene in einem Plugin sucht, der ist mit „Clearfy – disable unused features“ bestens bedient. Welche CSS oder JS Dateien je nach Seite oder Plugin geladen werden sollen, kannst du bei Aufruf derselbigen in der WP-AdminBar festlegen. Sehr mächtiges Feature, also sei dir der Macht bewusst. Aber keine Sorge, man kann alles mit einem Klick rückgängig machen und bereits funktionierende Konfigurationen exportieren bzw. auch wieder importieren.

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Hast du auch Tipps und Tricks die nicht dem Standard folgen?
Dann würde ich mich über Kommentare und weitere Diskussionen mit dir freuen 🙂

 

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